PRESSESTIMMEN


On ROPE & TURNS: KEN WAXMAN / JAZZWORD Juli 2016 (englisch)

Über LACY POOL: FRANPI BARRIAUX / CITIZEN JAZZ Juni 2016 (franz.)

Über TWICE, AT LEAST: FRANPI BARRIAUX / CITIZEN JAZZ Juni 2016 (französisch)

Über TURNS: FRANPI BARRIAUX / CITIZEN JAZZ Juni 2016 (französisch)

Über TURNS: JAZZ WEEKLY Juni 2016 (englisch)

Über WORK: JAZZDAGAMA Mai 2016 (englisch)

Über ROPE: GLENN ASTARITA / allaboutjazz April 2016 (englisch)

Über WORK: FRANPI BARRIAUX / CITIZEN JAZZ März 2016 (französisch)

Über TURNS: PERCORSI MUSICALI März 2016 (italienisch)

Über TURNS: ROBERT RATAJCZAK März 2016 (polnisch)

Über TURNS: HIS VOICE März 2016 (tschechisch)

Über TURNS: MUSICZOOM März 2016 (italienisch)

Über WORK & TWICE, AT LEAST: MERZBOW-DEREK März 2016 (französisch)

Über ROPE: HIS VOICE Feb. 2016 (tschechisch)

Über WORK: MARK CORROTO / allaboutjazz März 2016

WORK wurde von THE WIRE gekürt:: Top 50 Releases of 2015

TWICE, AT LEAST: Longlist für den "Preis der deutschen Schallplattenkritik" 1/2016.

Über WORK:
Oberg ist ein Meister der Improvisation, der europäischen Tradition ebeno wie der schwarzamerikanischen.
THOMAS FITTERLING / RONDO Feb. 2016

Über WORK:
This recording is a reminder of his mastery as pianist and improvisor. ANDY HAMILTON / THE WIRE Feb. 2016

Über WORK & TWICE, AT LEAST:
Der Wiesbadener Pianist überrascht gleich mit zwei reifen Solo-CDs. JÜRG SOLOTHURNMANN / JAZZ'N'MORE Jan. 2016

Über WORK & TWICE, AT LEAST:
Two 2015 solo albums make the best case for pianist Uwe Oberg. PETER MARGASAK / CHICAGO READER Jan. 2016

Über WORK:
This is one of the best solo piano efforts I've heard in recent memory, working on several fronts simultaneously.
BRUCE LEE GALLANTER / DOWNTOWN MUSIC GALLERY Dez. 2015

Über WORK & TWICE, AT LEAST:
.....hat Obergs Musik inzwischen eine Klarheit und Gelassenheit gewonnen, die selbst noch in den komplexesten
Passagen spürbar ist. Längst gehört sie zum Besten, was man im zeitgenössischen, der Geschichte und der
Gegenwart verpflichtetem Jazz hören kann. TIM GORBAUCH / FRANKFURTER RUNDSCHAU Dez. 2015

Über WORK:
It's a hat trick true of the entire album, which simultaneously revels in the advantages of a solo piano setting while
succeeding in sidestepping the potential preoccupations and excesses. DEREK TAYLOR / DUSTED IN EXILE / Nov. 2015

Über TWICE, AT LEAST:
Oberg possesses a unique approach: at times frugal, at others erratic or classical. Here is a man as comfortable
with one hand on the keys and the other in the belly of his grand piano beast as he is delicately playing by the rules
with both hands on deck. LONDON JAZZ NEWS Okt. 2015

Mit diesen Voraussetzungen entwickelte sich ein himmlisches Konzert voller Überraschungen und verschiedener
Schönheiten......es gibt nicht viel Vergleichbares. ULRICH OLSHAUSEN / FAZ Juli 2015

Obergs Sinnlichkeit definiert das Innenklavier völlig neu. JAZZTHING 2015

Oberg ist einer der Wenigen, der amerikanische und europäische Improvisationsmusik tatsächlich zu verbinden vermag;
einer der interessantesten Pianisten am gefährlichen Terrain zwischen Neuer Musik und freiem Jazz, der vor allem durch
seine ökonomische Spielweise besticht. OTTMAR KLAMMER / ORF

(...) alles, was er in die Hände nimmt, bekommt mehr Glanz, wird intensiviert. ART LANGE / CHICAGO

Great players, luminously entertaining album. MASSIMO RICCI / TOUCHING EXTREMES (über LACY POOL)

....wenn man ihm heute, bei seinem einstündigen Klavier-Solo, zuhört, mit welcher Gelassenheit er sein breites Wissen in
erzählerische Bahnen lenkt,wie viel er auch inzwischen zulassen kann und wie er dabei dennoch nicht beliebig wird oder
die Kontur verliert, das ist dermaßen gut, dass man ihm den Jazzpreis gleich noch einmal verleihen möchte.
TIM GORBAUCH / FRANKFURTER RUNDSCHAU

This is supple, intricate, accomplished European contemporary jazz of the highest order (über "After All)
DAN WARBURTON / THE WIRE (pdf)

The CD "After All" is a pleasing introduction to the best of what contemporary European jazz has to offer these days.
MASSIMO RICCI, TOUCHING EXTREMES / ROM

A man who allies the lightning-fast technique of Borah Bergman with Sophie Agnel or Sylvie Courvoisiers highly developed inner-piano playing.
Beautiful sonorities and acute listening have turned this album into one of 2003's best improv records. (über die CD "Looking" m. Xu Fengxia")
FRANCOIS COUTURE, ALL-MUSIC-GUIDE

Ein bemerkenswerter Musiker, der als frei improvisierender Klangforscher ebenso eine eigene Stimme entwickelt hat wie als Jazz-Improvisator.
PETER NIKLAS WILSON

Oberg verbindet in seinem Quartet souverän amerikanische mit europäischer Improvisierter Musik, und zwar in einer Weise, die dieses
Ensemble deutlich vom Rest der Herde abhebt (über "Dedicated). CADENCE MAGAZINE / NYC (pdf)

Laudatio von Dr. Wolfram Knauer zur Verleihung des Hessischen Jazzpreises am 1.12. 2007 in Wiesbaden an Uwe Oberg


KOMPLETTE ARTIKEL


JAZZPODIUM Jan. 2011 über die CD "FULL BLOOM" mit Uwe Oberg & Evan Parker (jpg)

DOWNBEAT Okt. 2010 über die CD "LACY POOL" (pdf)

FRANKFURTER RUNDSCHAU Dez. 2010 über die CD "FULL BLOOM" mit Uwe Oberg & Evan Parker (jpg)


JAZZ'N'MORE, Schweiz / JÜRG SOLOTHURNMANN / Januar 2010
OBERG / THEWES / GRIENER - Lacy Pool (hatOLOGY 683/Musicora)
Uwe Oberg (p), Christof Thewes (tb), Michael Griener (dr)
Mit den Themen von Steve Lacy verhält es sich wie mit jenen seines Geistesverwandten Monk: Das reduzierte, repetierte Material macht es
nicht leicht, ihm treu zu bleiben und doch etwas dazu zu geben, das weiter führt. Der Wiesbadener Pianist Oberg (*1962) und sein Trio
schaffen es. Das ist beileibe keine der zahllosen Songbook-Jazzproduktionen. Oberg, Thewes und Griener sind vielseitig erfahren mit
dem Mainstream wie mit Arten der freien Improvisation in Jazz- und E-Musik-Nähe. Lacys zehn Themen werden respektiert, aber Anlass,
sie auf eigene Manier vielseitig - auch mit Arrangements - fortzuspinnen und kontrastieren. Harmoniezyklen sind ebenso zugelassen
wie Free Jazz. Monksches wird ins Atonale gezogen, aber gleichzeitig die rhythmische Verwandtschaft mit Hot Jazz und Stride-und
Boogie-Klavier ausgebaut. Humorvoll macht Thewes neuen Gutbucket-Jazz. Dass die Posaune die gestanzten Töne des Sopransax
nicht imitieren kann, ist gut und begründet einiges der geschmeidigen Umsetzung. Das Ergebnis ist bestimmt keine anbiedernde Musik,
jedoch klar und tief. In dieser Zeit hört man nicht viele deutsche Gruppen mit einer eigenen Vision. Der Lacy Pool hat aber eine,
und erst noch eine ausgereifte. JS

THE WIRE, December 2007 über die CD "After All" / Uwe Oberg Quartet / KONNEX CD

FRANKFURTER RUNDSCHAU / Tim Gorbauch / 4.12.2007
Die Musik der offenen Ohren
Uwe Oberg erhält den Hessischen Jazzpreis und spielt auf dem Festival " Just Music" in Wiesbaden
"
Jazz ab 40" ist das erste, was man von ihm hört: Ein klarer Jazzimpuls, viel Bewegung, viel Vertrautheit, und doch nichts Altes,
nichts Abgestandenes. Jazz ab 40 ist kein Neubeginn, keine Stunde Null. Jazz ab 40 baut auf vielem auf, auf Traditionen, auf Geschichte,
auf Vorbildern, aber es bleibt da nicht stehen. Seit Jahren erspielt sich Uwe Oberg eine eigene Position, die das Alte nicht verleugnet,
sondern ihm Platz lässt, sich ins Heute hinein zu entwickeln, und die umgekehrt dem Heute die Möglichkeit gibt, das Alte zu verändern,
weiter zu denken. Geschichte ist bei Oberg ein elastischer Begriff.
Das zweite Stück beginnt frei, als Suchen von Klängen, Formen. Es benennt das andere Zentrum in Obergs Ästhetik: die Leerstelle,
die Pause.Seine Musik sucht immer auch das Offene. Man spürt, wie selbstverständlich Oberg inzwischen mit seinem Material umgeht,
wie souverän und selbstbewusst. Gerade hier, bei seinem Heimspiel auf dem Just Music, einem Festival für zeitgenössischen Jazz im
Wiesbadener Kulturforum, ist Oberg sehr nah bei sich.
Mit ihm auf der Bühne stehen und sitzen lang Vertraute: Georg Wolf am Kontrabass, Jörg Fischer am Schlagzeug, seit zwölf Jahren
spielen sie miteinander. Der Saxofonist Matthias Schubert komplettiert das Uwe Oberg Quartett. Der Pianist ist dabei allgegenwärtig,
er bildet das Zentrum, aber er kann auch loslassen, zuhören. Vielleicht ist das eine der Fähigkeiten Obergs, die am meisten unterschätzt
werden. Die anderen werden an diesem Abend alle benannt. Denn Oberg tritt nicht nur als Pianist auf seinem eigenen Festival auf, es ist
gleichzeitig das Preisträgerkonzert des diesjährigen Hessischen Jazzpreises, der Oberg völlig verdient zugesprochen wurde.
Wolfram Knauer, der Leiter des Darmstädter Jazzinstituts, hält stellvertretend für die Jury die Laudatio. Gleich zu Anfang macht er klar,
was Jazz für ihn bedeutet: Jazz sei die Musik der offenen Ohren. Also kein Stil, vielmehr eine Begabung, eine Haltung. Oberg könnte das
unterschreiben. Er weiß um die Bedeutung solch offener Ohren. Und: Er hat sie. Seit Jahren verschwendet er sie nicht mehr an ideologische
Grabenkämpfe.

FRANKFURTER RUNDSCHAU / Hans-Jürgen Linke / 2.1.2007 CD "After All" (pdf)

MASSIMO RICCI, TOUCHING EXTREMES / ROME / November 06
UWE OBERG / GEORG WOLF / JORG FISCHER + FRANK GRATKOWSKI - After all (Konnex)
Uwe Oberg is a talented pianist with a limpid, comprehensible phrasing that puts him at ease in the most different settings. The rhythm section
mixes youth and experience, as drummer Fischer and bassist Wolf - two refined instrumentalists with class to spare - have worked both in more
"mainstream" situations (including rock) and in company of high calibers such as Cecil Taylor and John Butcher. The trio is helped in three tracks
by the inquisitive clarinet of Frank Gratkowski, who adds spice and a whole set of alternative directions to the music. Eight segments (plus a short
ghost track) that show a lot: brilliant technique, maturity and an absolute respect of jazz roots are put at the service of a bright-minded improvisation,
characterized by a sensitive interplay which exalts the inspired counterpoint generated by these fascinating combinations. We can also enjoy
several segments where the single instrumental voices are left alone or barely surrounded by a "presence", like if ancient spirits oversaw the
activities of their worshippers while they prepare a ceremony; "Falling" is a good example in that sense. This CD is a pleasing introduction to
the best of what contemporary European jazz has to offer these days.

GÜNTER BABY SOMMER / 2006 CD "Dedicated"
Dies ist für mich die intelligenteste Verarbeitung von Ergebnissen der freien Musik, die ich seit Zeiten gehört habe. Da improvisiert man sich seit
Jahrzehnten durch vorhandenes Material, immer auf der Suche nach dem noch unbekannten, und dann kommt einer und packt das alles sehr
sinnvoll und konzentriert zusammen.

FRANKFURTER RUNDSCHAU / Tim Gorbauch / Mai 05 Uwe Oberg & Paul Lovens / Konzert Darmstadt (pdf)

JAZZPODIUM / Klaus Mümpfer / Februar 05, Uwe Oberg Solo Jazz-Fabrik Rüsselsheim (pdf)

JAZZPODIUM / Klaus Mümpfer / Oktober 03 CD-Besprechung Uwe Oberg Quartett "Dedicated" (pdf)

JAZZTHETIK / April 1998 CD-Besprechung LO, Oberg / Wolf / Fischer (pdf)